Der UR-Yoga

Die Philosophie und Übungsmethode von Yogiraj Mahatmayogin - Sigmund Feuerabendt wird heute als UR-Yoga bezeichnet.
Wir dürfen hier an einem Lebenswerk teilhaben, das zur vielseitigsten Arbeit auf dem Gebiet des Yoga, der Philosophie, der Psychologie, der Pädagogik, der Dichtkunst und somit zu den umfangreichsten literarischen Werken dieses Jahrhunderts überhaupt gehört. Feuerabendts anwendbare Philosophie der UR-Lehre bildet die Grundlage auf dem sich der Yoga vom praktischen Übungsweg auf der Matte, zum Kunst- und Kulturgut erweitert. Das tiefgreifende System des UR-Yoga setzt sich aus verschiedenen Elementen zusammen, von denen bereits mehrere in zahlreichen Büchern publiziert worden sind. Mit einer großartig denkerischen Klarheit findet ein Yoga aus seinen vielfachen Deutungen heraus und wir schließlich als Der Yoga, der Gang zu Gott, übersetzt. Diese Übersetzung bildet die kulturelle Grundlage zur körperlichen und seelischen-geistigen Selbstaktivität auf dem achtstufigen Pfad.

DER THEORETISCHE TEIL DES UR-YOGA,

ist als Philosophie, heute auch als Urphänomenaler-Yoga bekannt.

Die Grundlage dafür bildet
° die anwendbare Philosophie der UR-Lehre
° die ursprachliche Übersetzung des Yoga-Sutras

Die UR-Lehre stellt eine Fortführung der platonischen Ideenlehre und der goethschen Farbenlehre dar und ist damit Teil der abendländischen Philosophie. Feuerabendt jedoch erweitert und vereint den Scharfsinn der abendländischen Philosophen mit dem Tiefsinn der indisch-fernöstlichen Philosophie. Dieses Tempelwissen, auch die Drei-Felder-Lehre genannt, arbeitet mit den Inhalten unseres Bewusstseins, den so genannten Urphänomenen. Die Polarität der Schöpfung im Endlichen, findet hier ebenso ihre Beachtung, wie der All-Einheits-Gedanke des Unendlichen. Es ergibt sich ein pluralistischer Monismus, der in allen Bereichen der Wissenschaften seine praktische Anwendung findet.

Die ursprachliche Neu-Übersetzung des Yoga-Sutra und seinen 196 Merksprüchen, ergibt eine neue Geisteshaltung und Klarheit, in den oft fehlübersetzten und fehlinterpretierten, achtstufigen Pfad des Yogameisters – Patanjali. Feuerabendt hat es sich hier zur Aufgabe gemacht, die ursprünglichen Bedeutungen der Yoga-Schriften und damit den Sinn der Yogalehre und Yogatechniken in Theorie und Praxis, klar herauszuarbeiten und darzustellen. Der Umgang mit den großen Lebens- und Zielrichtungsfragen, sowie das Verständnis für die Schicksalsgesetze, stellt sich so dem Weltfluchtgedanken des Buddhismus entgegen. Für den Suchenden beginnt ein Weg, der ihn von der Stärkung des menschlichen Körpers, über die seelisch-geistige Klarheit und Gelassenheit, in den gesunderhaltenden Yoga der Tat führt.

Eine erhöhte Durchlässigkeit der ichhaften Bewusstseinsschichten, lässt das eigentliche So-Sein des UR-Bewusstseins frei werden und entwickelt den Menschen zu besseren Haltung und Handlungen, bei sich Selbst und seinem Umfeld gegenüber.

Der ursprüngliche Yoga ist ein uraltes Gedankengut der Menschheit. Seine unverfälschte Lehre findet mit den dichterischen Arbeiten von Altmeister-Feuerabendt wieder in die Kunst zurück und lässt unsere Künstler und deren Werke in neuem Verständnis erstrahlen. Die Wiedereinführung in das abendländische Kulturerbe, soll den UR-Yoga allen Mitmenschen in vollster Weise und in allen Lebensbereichen dienlich gemacht werden. Ziel ist die Menschenbildung in den Kulturen der Gegenwart und Zukunft, sowie die Förderung des gegenseitigen Verstehens im Nah- und Fernbereich als Grundlage der Verständigung mit allen Völkern.

Der ganzheitliche UR-Yoga, stellt den Menschen um des Menschen willens in den Mittelpunkt und fordert auf, dass wir uns alle gleichzeitig um unsere Selbsterziehung und bildende Entwicklung, aber auch um den bewussten Umgang mit unserer kulturellen Umwelt bemühen. Wir begeben uns auf die Reise, das zu suchen, was uns über den Alltagsmenschen hinausführt und den Mensch zum wahren Menschsein macht.

DER PRAKTISCHE TEIL DES UR-YOGA,

ist als Übungsmethode, heute auch als Feuerabendt-Yoga bekannt.

Die Grundlage dafür bildet
° der Hatha-Yoga mit folgerichtigen Asana-Reihen
° das Selbst-Aktive-Training zur Entspannung

Der Hatha-Yoga-Teil besteht aus den klassischen Einzelhaltungen, den sogenannten Asanas, die hier jedoch nach Feuerabendt folgerichtig und sinnvoll so aneinander gereiht werden, dass kürzeste  Wege für den Körper einen natürlichen Übungskreislauf erzielen, so dass sich für Seele und Geist eine möglichst geringe Ablenkung ergibt.

Dadurch entsteht eine erhöhte Vertiefung in die Gestalt und das So-Sein des Bewusstseins tritt mit seinen ganzheitlich-gesunderhaltenden Eigenschaften in den Vordergrund. Klare, aber minimierte Formeln zur Ausführung der Körpertechnik und Atemführung, sowie kurze Hinweise zu deren Wirkung, bestimmen diese selbstaktive Übungsmethode. Das bewusste und zeitlich richtige körperliche „Wirken lassen durch Verweilen“, dazu die geistige Grundhaltung des „Unendlichen Nachgebens“, sowie die seelische Gestimmtheit eines „Yoga heiter“, ergeben eine praktische Einheit.

Ziel dieses Intensivtrainings, dieser Einsammlung von Energie ist es, eine Anhebung der menschlichen Gesamtenergie zu erwirken. Durch die vorbeugende Wirkung der Asana-Reihen, kann vielen Krankheiten präventiv entgegnet werden.

Zwar können wir auch über einzelne Asanas auf Einzelerkrankungen positiv Einfluss nehmen, der grundsätzlichen Zergliederung des Yogaübens in teilhafte Einzelbereiche des Menschen stehen wir jedoch entgegen. Die Asanas gestalten sich aus allen Schöpfungsbereichen mit den verschiedensten Lagen zur Erde. Reine Gestalthaltungen, Haltungen und Gegenhaltungen, Dehnungen und Pressungen, Drehungen, Umkehrungen und Gleichgewichtshaltungen erzielen mit beidseitigem Üben auf den 13 Wirkungsebenen einen Effekt, der weit über den sichtbaren Yoga auf der Matte hinausgehen.

Das Selbst Aktive Training (SAT) nach Feuerabend ist die zugehörige Entspannungsmethode. Es wird in kurzen und langen Phasen in die Übungsstunden eingearbeitet und bietet zusätzlich zu den Asanas, das wichtige Gegengewicht zur oftmaligen Eile und Anstrengung des Alltags. Das SAT ist nicht, wie viele andere Methoden, mit Suggestion auf Teilbereiche des Körpers ausgelegt, sondern bezieht sich in seiner Technik und Entspannungswirkung auf den Menschen und seine Welt als Ganzes. Die Gesamterholung des Übenden ist dabei erfahrungsgemäß um vieles höher als bei herkömmlichen Entspannungsarten. Deshalb wird die SAT-Methode häufig als die einfachste Kunst der ganzheitlichen Entspannung bezeichnet und ist so ideal euch auf die Pfade der yogischen Konzentration und Meditation des Raja-Yoga weiterzuführen.

Alles bewusste Tun auf dem achtstufigen Pfad des Yoga, hat sowohl im Berufsalltag als auch in der Freizeit, eine Steigerung der körperlichen Gesundheit und Vitalität, sowie eine Vermehrung des seelisch-geistigen Wohlbefindens zur Folge. Beides zeigt sich weiter in Form von Kraft und  Beweglichkeit, gesteigertem Selbstbewusstsein, geistigem Durchhaltevermögen, willentlicher Stärke, tiefster Entspannung, seelischer Heiterkeit, innerer Zufriedenheit sowie anhaltender Ruhe und Gelassenheit.